Sind wir echt?

Elon Musk hat auf der diesjährigen Code Conference die Frage gestellt bekommen, ob wir alle nur eine Simulation sind und mit einem sinngemäßen „Höchstwahrscheinlich“ geantwortet.

Er argumentiert, dass seiner Meinung nach die Chance, dass wir echt sind, eins zu einer Milliarde steht. Da muss man erstmal das Belächeln hinter sich bringen, um auf seine Argumente eingehen zu können, denn im ersten Moment klingt sowas eher nach „Was auch immer du nimmst, die Dosierung stimmt nicht!“
Aber, und das istmatrix ein interessanter Einwand, Musk spricht die bisherige Entwicklung der Technik an und sagt, dass wir irgendwann an einem Punkt ankommen könnten, an dem Simulationen soweit entwickelt sind, dass sie nicht mehr von der Realität unterschieden werden können, dass sie ein eigenes Bewusstsein entwickeln können und mit diesem Bewusstsein auch erfahren können und Dinge wahrnehmen, wie wir heute Wahrnehmen.
Wenn wir jetzt also davon ausgehen, dass wir uns nicht vorher vom Planeten gebombt haben oder der Z-Day ausgebrochen ist, dann besteht eine nicht unerhebliche Chance, dass wir nur Simulationen sind.
Ich weiß nicht, ob die 1:1 000 000 000 Ansage von Musk übertrieben ist, denn eine statistische Wahrscheinlichkeit über unseren Echtheitsgrad könnt ich jetzt nicht machen, aber ich finde einfach den Gedanken dahinter wirklich interessant.

Und noch ein Punkt ist sehr erwähnenswert: Musk hofft, dass wir „nur“ Simulationen sind. Wieso das so ist, könnt ihr euch selber von ihm anhören.

 

Klar kann man über den Sinn oder den Unsinn solcher philosophischer, und aus meiner Sicht auch nicht klärbarer, Fragen streiten, aber sind wir mal ehrlich: Die grauen Zellen wollen manchmal einfach Auslauf.

Anarchohirn und der Untergang der weißen Seite

Dieses Ding mit weißen Seiten, die beschrieben werden wollen. Was ist das nur?
Im Grunde ist es wie ein Zwang und mein Anarchohirn reagiert auf Zwänge auf eine furchtbar lustige Weise:

Juvi: Hrm… mein Blog ist sooooo schön geworden und ich will über so viele Dinge schreiben, die in meiner kleinen Welt passieren!
Anarchohirn: Super Idee, komm wir setzen uns kuschlig mit nem Wein und dem Notebook aufs Sofa.
Juvi: Hui… weiße Seite… Hirn, was soll ich schreiben?
Anarchohirn: MUAHAHAHAHAHAHAHA! Hier sind die tausend Dinge deines Tages, über die du nicht schreiben darfst, weil es die Arbeit betrifft. Und hier die tausend Dinge, über die du nicht schreiben willst, weil betroffene Menschen das nicht wollen würden. MUAHAHAHAHHAHA!!!!!!!!!!!!11ElfElf!!!
Juvi: F!U!

Aber so oder so ähnlich ist es immer. Ich bin wie ein kleines Eichhörnchen und kann mich von tausend Dingen ablenken lassen, kurz nachdem ich den Gedanken „Hu! Das wäre was zum Bloggen!“ im Kopf hatte. Das ist fast schon ein Zwang, als wäre es eine Art Selbstboykott. Wenn ich es dann schaffe, mein Gehirn mit anderen Dingen abzulenken, dann kann das literarische-limbische-System übernehmen und sich nicht nur einen irre coolen, gebildet klingenden Superheldennamen geben, der völlig adäquat ist. Nein, es kann auch tatsächlich einen Blogbeitrag erschaffen, in dem ich in Ruhe rum piensen kann. Aber irgendwie wäre alles andere auch inakzeptabel.

Danke für die Aufmerksamkeit, gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen.