Uh ein Katzenbaby auf Youtube!

Was ich alles schreiben möchte und was ich dann am Ende doch schreibe liegt extrem weit auseinander. Das eine ist spritzig, intellektuell, ein bisschen spirituell, belesen, gebildet und fesselt. Das andere ist – nun ja: Nicht vorhanden.

Wieso ist das so?

Ich könnte mal wieder mein langweiliges Leben, meinen erfüllenden und ausufernden Job anführen, meine depressive Episode vorschieben (jo, die 6 Tage reißen die Stille hier voll raus) oder den Umstand, dass Trump und die AFD mir Sorgen machen und ich eine Schreibblockade habe.

Ist alles wahr und stimmt doch alles nicht als Antwort auf diese Frage.

Mein Leben ist in einem Umbruch und wie das so mit Leben ist, bedeutet das wenig Energie für andere Projekte, egal wie gerne ich sie mache. Oder machen würde. Das ist wie der Zahnarzttermin, den ich mal wegen den ab und an Schmerzen in diesem einen nervigen Zahn machen sollte und doch nie mache. Der Arzt hat ja auch gerade zu, wenn ich anrufen will. Und wenn ich bloggen will, sitze ich komischer Weise immer in einem Meeting. Komme ich dann nach Hause prokrastiniere ich zuverlässig mit Youtube.

Wie zum Henker machen die Profis das? Wie schaffen die es, jeden Tag ein Bild auf Instagram zu posten, mehrmals die Woche zu bloggen und mindestens einen Tweet pro Tageszeit abzusetzen??? Und dann auch noch einen normalen Job zu haben und zum Sport zu schlendern? Die rennen nicht mal, die sind entspannt! Dürfen die das überhaupt? Mimimi…
Wenn da einer das Geheimnis kennt, dann immer her damit.

Bis ich das allerdings gelüftet habe, prokrastiniere ich jetzt noch ein wenig vor mich hin und überleg mir parallel, wie ich das alles auf spaßige Füße stelle, denn ja, bloggen macht mir Spaß!

 

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An Jazz kann man nicht sterben. Oder?

Wie schreibe ich eine Rezension über ein Buch, bei dem eigentlich alles über den Klappentext hinaus schon ein Spoiler ist? Besser gar nicht. Aber wie langweilig wäre das? Und wie kurz wäre dann dieser Beitrag? Genau. Das wollen wir ja auch nicht.

Wo fange ich an?
Es ist eine wunderschöne Nacht im Londoner Bezirk Soho, pulsierendes Leben, 51nudvsbbel-_sx312_bo1204203200_Musik und das Lachen Betrunkener schallt durch die Gassen. Ein Jazzmusiker beendet seinen Auftritt und stirbt an einem Herzinfarkt.
Dr. Walid, weltbekannter Gastroenterologe und diensthabender Arzt, spürt einen Hauch von Jazz, als er die Leiche untersucht und das Lied „Body and Soul“  erklingt. Es ist nicht sein erster Fall von magischer Erinnerung, Vestigium genannt und so kontaktiert er die zuständige Einheit der Londoner Polizei. Präziser: Er ruft Constable Peter Grant an.
Denn Peter ist aktuell der einzige Ermittler besagter Einheit  und nebenbei auch noch der einzige Zauberlehrling Londons. Das allein beschert ihm eine Menge Stress. Hinzukommt aber, dass sein Boss, zufällig Londons letzter Zauberer und Peters Lehrer, noch im Krankenhaus liegt, um sich von einer Schusswunde zu erholen.

Peter muss nun quasi im Alleingang aufklären, wieso immer mehr Jazzmusiker sterben und wer zum Henker männliche Genitalien abbeißt, denn parallel zu den toten Jazzern wird auch noch eine grausige Leiche auf einer Herrentoilette gefunden. Durch herzhaftes Zubeißen entmannt und verblutet.

Die Geschichte ist toll erzählt, wunderbar verwoben, alle Charaktere haben Tiefgang und wachsen einem ans Herz. Viel bleibt im Dunkeln, aber die Reihe hat ja auch noch vier weitere Bände. Es gibt ein bisschen Liebe, ein bisschen Romantik, viel Action, viel Jazz und belebende Impressionen der Londoner Musikszene.

Deutliche Empfehlung als gelungene Fortsetzung einer vielversprechenden Reihe!

Reisebericht aufarbeiten

Ich hatte ja in einem früheren Beitrag geschrieben, dass ich in Myanmar war und da noch einen Bericht schreiben will, mit Bildern und allem drum und dran.
Nur komm ich da irgendwie gerade nicht weiter und fange an zu prokrastinieren. Mit Sport, Youtube und Büchern. Ein Teufelskreis.

Sobald ich daraus ausgebrochen bin, werde ich artig den Bericht fertig schreiben und auch veröffentlichen! Wie gut, dass ich ein Reisetagebuch geführt hab 😉

Weihnachtsfeeling

Mannomann, ich hab noch vier Tage bis Weihnachten und nur noch einen Tag bis Yul! Zum ersten Mal seit acht oder neuen Jahren, hab ich noch nicht alle Geschenke zusammen und werde am 23. (!) noch in die Stadt müssen. Ich würd ja jetzt gern sagen, dass der späte Urlaub schuld ist, aber ehrlich gesagt stimmt das nicht. Ich hab einfach schlecht geplant 😀
Aber dafür ist die Wohnung tiefenrein gewienert, weihnachtlich dekoriert (dezent, aber mit Lichterkette) und  wenn ich es heute schaffe, Geschenkpapier zu kaufen, kann ich die bereits besorgten Geschenke auch einpacken.
Was ich allerdings noch machen muss, für diesen Blog und meine sozialen Netzwerke das Urlaubsalbum fertig machen.

Sport läuft auch aktuell, da gibt es also keinen Grund zu maulen. Im Frühjahr versuchen wir mal mit den Vorbereitungen für einen Halbmarathon anzufangen und vielleicht halte ich bis zum späten Frühjahr auch durch, bis ich mich wieder auf 5-8 km pro Lauf beschränke. Ich bin faul. Ich steh dazu 😀

Vielleicht noch ein Ausblick auf 2018: Ich will ein Leseprojekt starten, sowas wie „Ein Buch pro Monat“ oder so. Wenn da einer eine spannende Idee hat, immer her damit. Die Hörbuchrezensionen werden weiter gehen, ergänzt durch Buchrezensionen, wahrscheinlich das für 2018 auch der Fokus dieses Blogs werden.

Und damit der geneigte Leser auch ein bisschen in Weihnachtsstimmung kommt, hier ein bisschen Musik:

 

Kurzurlaub an der Nordsee

Hach, des war schön.
Einfach eine Woche an der niederländischen Nordsee abhängen, bei Windstärke 7 bis 8 am Strand entlang taumeln, super leckeren Kram essen und aus ernährungstechnischen Gründen keinen Alkohol trinken. (Note to self: Blogeintrag über den Frust gesunder Ernährung schreiben. Ich vermisse Gummibärchen…)

Dann hab ich es nach fünf Jahren endlich ins Van Gogh Museum in Amsterdam geschafft, bin da in 4 Stunden durchgeschlendert, um im Anschluss als glückliche, kleine Juvi in dieser wunderbaren Stadt herum zu stromern. Der Indonese, bei dem wir abends Essen waren, hat einen perfekten Tag abgerunden und da nicht unsere Heckscheibe, sondern die eines armes Niederländers zwei Autos weiter eingeschlagen wurde, gab es da auch keinen Grund zum Ärgern.

Ich schieb mal ne Bilderflut nach, damit sich der geneigte Leser ein (Achtung, ganz meises Wortspiel) Bild von meinem Urlaub machen kann.

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TMS

Es ist passiert.
Der tödliche Männerschnupfen hat mich erwischt.

Am Sonntag war ich noch das blühende Leben und Montagabend fing es mit Niesen und Halsweh an. Gestern dann der Totalausfall… über 39°C Fieber, Schnupfen des Todes, Husten, das volle Programm.

Deswegen jetzt dieser Beitrag mit den besten Mittelchen, um halbwegs über die Runden zu kommen, wenn der Körper nicht mehr will:

  1. Hausarzt

    Ihr kennt das… wenn ihr krank seit, geht zum Arzt…

  2. Eine hyperflauschige Wolldecke

    Die braucht man, um sich kuschelig einzuwickeln, wenn die ganze Welt einen einfach nur in Ruhe schlafen lassen soll

  3. Netflix/Amazon Prime/Youtube

    Das braucht man schlicht zur Ablenkung

  4. Ein gutes Buch

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    Ab und zu mag man nichts sehen und nichts hören, da hilft lesen zur Zerstreuung des an TMS erkrankten Wesens.
    Meine aktuelle Empfehlung: „Die Flüsse Londons“ von Ben Aaronovitch

  5. Ein leckerer Erkältungstee

    Viel trinken ist super wichtig bei Erkältungen und Tee wärmt von Innen. Aber obacht, nur Tee ist auch nicht das Gelbe vom Ei…

  6. Viel Schlaf

    Handy aus, Türklingel aus, Telefon lautlos… nicht stören lassen!

  7. Erkältungsbad

    Eukalyptus, Fichte, was es da nicht alles gibt. Aber die ätherischen Öle helfen die Nase frei zu machen und Entspannung hilft dem Körper beim Kampf gegen die Viren.

In diesem Sinne, gute Besserung an alle armen, kranken und am TMS dahin siechenden Wesen dort draußen!