Juvi meets reality

…mehr Meeting geht nicht…

Archiv für Februar 2009

Star Wars – The Saga Begins

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Ehm ja… dank Falk bin ich ein Star Wars Fan. Der beste Spielleiter der Welt und so… und das hier hab ich dank Monika gefunden:

Geschrieben von juvi

Februar 17, 2009 um 11:10

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Dämliche Dämonen mit schwarzen Tattoos im Diner des Grauens

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Ich hab einen Lesewahn… ich gebs ja zu. Und ich meine keine anspruchsvolle Literatur wie Asimov oder Tolkien. Ich will kurzweilige Unterhaltung, herzhaft lachen und danach wieder in meinen Alltag.
Alles fing mit dem kurzen Abstecher mit Ernst in die Meyersche an. Dort landeten zwei Bücher in meiner Tasche: „Diner des Grauen – Wir servieren Armageddon mit Pommes Frites!“ und „Die Herren von Wintefell – Das Lied von Eis und Feuer“, wobei letzteres eine Empfehlung von Ernst war (eine großartige, nebenbei bemerkt, aber das wird erst nach meiner Trashphase gelesen ;) ) und ersteres einfach einen so netten Titel hatte, das ich es haben musste. Das ist wie bei Schuhen… *seufzt*
Dann lagen die Bücher erstmal ein paar Tage im Wohnzimmer und warteten auf ihr Schicksal, bis ich eene meene muh gespielt hab und das Diner dran glauben musste.
Zwei Tage später hatte ich es zu Ende gelesen.

Wir ziehen Bilanz: Zwei Zugfahrten und zwei Abende im Bett hab ich gebraucht, um es fertig zu lesen. Ich habe zum ersten Mal in meinem Leben aufgrund eines Buches im Zug laut gelacht (Gott sei Dank war es mitten in der Nacht und kaum einer saß mit im Abteil), ich habe Moni und Monika das Buch regelrecht aufgezwungen und Sandra so irre gemacht, dass sie es jetzt lesen muss. Bob wird auch noch infiziert *muahaha*. Ausserdem hab ich das Genre des absurden und humorvollen Horrors/Grusels für mich wiederentdeckt. Ich weiß gar nicht, wo diese Leidenschaft hin war?

Das brachte mich dann dazu zwei Tage zumzunöhlen, weil ich weit weg von zu Hause war und neuen Stoff brauchte. Also fuhr mein Held und Retter (nennen wir ihn „der Mann gegen den nicht mal der Johnny ne Chace hätte“) mit mir nach Köln in einen Buchladen und ließ mich da mit einer Engelsgeduld von einem Regal zum nächsten wuseln.
Und dann sah ich sie.
Zwei Bücher, direkt nebeneinander.
Das erste: Dämliche Dämonen. Was ein Titel. Was ein Titelbild. Oh Gott… ein Daumenkino neben der Seitenzahl! Wer mich kennt weiß, wie begeistert ich war.
Das zweite: Black Tattoo. Ja, es reicht ein guter Titel. Wenn es dann noch ein Tattoo aus der Hölle ist, will ich es lesen. Punkt.
Also schnappte ich beide Bücher, ließ sie mir zur Kasse tragen (der Mann gegen den nichtmal… ihr kennt den Rest… ist ein echter Gentleman) und fing noch am selben Abend glücklich und zufrieden an, ein tolles Buch über dämliche Dämonen zu lesen. Am nächsten Abend war ich fertig.

Wir ziehen Bilanz: Wieder eine Zugfahrt, überfüllt und im Feierabendverkehr. Juvi kann das Losprusten gerade noch so unterdrücken und wischt sich Lachtränen weg. Der Mann neben mir sieht, wie ich in einem wahninns Tempo lese und fragt was das für ein Buch sei. Er brauchte glaub ich drei Anläufe bis mein Verstand wieder in der Realität war und ihn bemerkte. Das ich gerade mit dem Buch fertig geworden war, könnte auch hilfreich dazu beigetragen haben. Ich erzählte ihm ein bisschen von der Story, er durfte durchblättern, lieh sich einen Stift und schrieb sich die ISBN auf. Ich glaube, meine Begeisterung ist ansteckend.
Das war Freitag.

Dann kam das dickste Buch an die Reihe: „Black Tattoo“.
Zwischen Spätschicht, Haushalt, zur Arbeit fahren (ohne Zug) und extrem spät erst wieder nach Hause kommen, hab ich zwei Drittel geschafft. Sandra, tut mir leid, aber auch das werd ich dir aufzwingen. Die genialsten Beschreibungen der Hölle, Santans und Gottes (genannt: Gottfried…), die ich je in einem Buch gefunden habe. Das Buch hat eine geringe Gagdichte, zumindest im Vergleich zu den Vorgängern, aber einen Spannungsbogen, der jenseits von Gut und Böse ist. Übrigens wird das Buch im englischen Sprachraum als Jugendroman vermarktet, was ich nicht nachvollziehen kann. Auch wenn die Akteure Teens sind, das Buch ist nichts für Kinder, zumindest nicht in meiner Vorstellung von Erziehung.

So, dann hör ich jetzt mal auf Reich-Ranicki zu spielen und les beim Haarefönen und Katzenbürsten weiter von Arenakämpfen in der Hölle.

Geschrieben von juvi

Februar 17, 2009 um 10:51

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Alec der Alien

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Ich mag die Baldwin Brüder….

Geschrieben von juvi

Februar 11, 2009 um 9:50

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Bye Bye Susi…

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Mein Auto ist tot… nach 10 Jahren wurde sie durch einen kapitalen Getriebeschaden dahingerafft. Möge sie im nächsten Leben ein Ferrari werden!
Danke für die vielen, vielen tausend Kilometer, die du mich treu und ohne zu murren durch die Welt getragen hast.
Danke, dass du auch im schlimsten Regen und unter größtem Zeitdruck immer angesprungen bist, wenn auch manchmal etwas zögerlich.
Danke, dass ich nie mit dir am Standstreifen der Autobahn stehen musste und du selbst den Getriebeschaden erst kurz vor der Haustür gemeldet hast.

Nun muss Ersatz her. Mit etwas Glück Ende des Monats. Bestellt ist er schon. Er ist schwarz und toll. Und was er ist, sag ich, wenn ich ihn habe *grinst*.

Geschrieben von juvi

Februar 8, 2009 um 12:00

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Yes we can?

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Wie unschön es doch für den gemeinen Amerikaner der gehoben Klasse ist, dass drei eigentlich zukünftige Minister des „Yes we can“ – Mannes wegen Steuerhinterziehung und Korruptionsvorwürfen zurücktreten mussten… wenn das mal kein Wandel der feinsten Sorte ist.
Aber wenigstens ist Mr. Change so standhaft und gesteht seine Fehler ein, auch wenn ich bezweifel, dass damit alles gut wird.
Armer Obama… wie soll er denn jetzt noch die Welt retten?
Hat Nuhr sich doch geirrt?
Ich habe Angst.

Geschrieben von juvi

Februar 4, 2009 um 10:39

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What a day…

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… sangen schon Nonpoint im Jahr 2001 und es kommt des öfteren vor, dass sich dieses Lied vor meinem geistigen Ohr rauf und runter spielt.
Aber heute war strange… sehr, sehr strange.
Der Morgen war gemütlich… ich konnte mein Kurzegeschichtenprojekt ein ganzes Stück voran bringen, hab in Ruhe eine Avocado gefrühstückt (Minus 10 Kilo bis zum Sommer, ich komme) und zuviel Kaffee getrunken. Dann bin ich gemütlich los und freute mich über die leeren Autobahnen.
Und dann kam ich zur A61.
Vollsperrung.
Beidseitig.
Bergungsarbeiten.
Okay, sagte ich mir, keine Panik. Du kennst dich hier nicht aus und weißt nicht wohin, aber du hast dein Handy.
Ehm ja… der Blick darauf sagte mir zwei Dinge: „Nur Notrufe“ und „Akku fast leer“.
Eine kurze Erkenntnis: Ich habe einen Hang zu Masterplänen. Und gerade bildete sich einer: Bergheim. Die Stadt neben Kerpen. Groß, leicht zu finden, garantiert ausgeschildert. Kurz: die Rettung.
So suchte ich nach einem Schild in Richtung Bergheim… eine andere Stadt mit „B“ am Anfang hätte es auch getan, aber da war nichts. Ich bin auch kein Pfadfinder, also brachte mir der Stand der Sonne genauso wenig.
Also tat ich das erste, was mir einfiel: Ich hab einfach die alte CD mit Nonpoint eingelegt, aufgedreht und fing an, nach Instinkt zu fahren.
Schöne Gegend, so rund um Köln, muss man ja mal sagen.
Und dann, als ich gerade aufgeben wollte, kam die Rettung! Direkt vor dem Schild in Richtung Bergheim bog unsere mobile Satelliten-Empfangs-Einheit (kurz SEE), die bei Größstörung eingesetzt wird, vor mir auf die Straße.
Ich wusste, die war über Nacht in Gummersbach, also musste sie sich auf dem Weg zurück nach Kerpen befinden. Aus Sicht des Fahrers muss ich wie ein Stalker gewirkt haben, denn ich klebte bis zum Parkplatz des Firmengeländes hinter ihm. Gnihihi.
Der Arbeitstag selber war auch nicht stressfreier…what a day, sag ich da nur.
Auf dem Heimweg gabs als Krönung eine Vollsperrung auf der A3. Nicht in meiner Richtung, ansonsten wär ich duchgedreht und jetzt in den Nachrichten. Aber trotzdem… der Tag schloss, wie er begann… seeeeehr mysteriös!

Und weils so schön ist:

Geschrieben von juvi

Februar 4, 2009 um 1:02

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Taschenwahn

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Am Mittwoch ist meine Mutter 75 Jährchen alt geworden. Ist ja noch kein Alter, sagen die einen, gehts ihr noch gut, fragen die anderen.
Vor drei Wochen fing deswegen das Chaos für mich an. Folgende Erkenntnis traf mich schon früh in meinem Leben: Handtaschenticks sind erblich. Meine Mutter hat einen, meine Schwester hat einen, meine andere hätte einen, wenn sie keinen Putzwahn hätte. Ich hab bekanntlich den Größten von allen. Soviel zur Vorgeschichte.
Nun begab es sich, das ich vor drei Wochen recht wenig zu tun hatte und spontan mit meinen Eltern telefonierte. Meine Mutter eröfnete mir auch direkt, dass sie nicht an ihrem eigentlichen Geburtstag feiern wollte, sondern samstags drauf. Fand ich gut, allerdings machte ich einen taktischen Fehler und fragte, was sie sich wünschen würden. „Eine Tasche, du weißt ja was ich mag.“ Äh genau… bei gefühlten 3 Milliarden Handtaschen, die die Frau besitzt, und 100 Billionen Handtaschenmodellen (gefühlt) die zum Erwerb freigegeben sind, ist die Aussage „Du weißt ja, was ich mag“ purer Hohn. Aber gut… es ist meine Mama und sie meinte es ehrlich und aus tiefsten Herzen.
Also bin ich durch die Gegend gezogen und habe jeden Laden bestürmt, der Taschen verkauft. Einige Verkäufer grüßen mich schon mit Namen und fragen, wie es meiner Mama geht und ob ich was Nettes für sie gefunden hab.
Ja, hab ich. Aber dazu später.
Drei Wochen sind eine verflucht kurze Zeit. Plötzlich war es Mittwoch und ich stand mit einem riesigen Blumenstrauß und ohne Handtasche vor der Türe meiner Eltern. Ich hab dann mal nachgefragt, was sie sich denn genau vorgestellt hatte und bekam eine tolle Antwort: „So wie deine, nur ein bisschen kleiner. Und schwarz muss es auch nicht sein. Und die Schnallen da… naja… die sind zu jugendlich.“ Gut… also, was lernt Juvi daraus: Mein Modell kann ich ausschließen, alle anderen nicht. Grmpf.
Es wurde Donnerstag. Ernst hat sich bereit erklärt, mit mir den Wahnsinn zu wagen und nach einer Tasche zu schauen. Leider stand er in einem dicken Stau und wir beschränkten und auf einen tollen Abend beim Chinesen und einer super leckeren Pekingente. Freitags gings dann zum Rollenspiel und nicht zum Taschen schauen. Und es wurde Samstag. Eine Masterplan musste her.
Der war genial: Um 8.30 Uhr Fabian zum Aufstehen überreden mit Hilfe von Kaffee und Katzen. Der Bestechungsversuch „Komm, ich lad dich zum Frühstück ein“, war ein perfekt ausgeklügelter Plan, um ihn an einem Samstag in die Essener Innenstadt zu locken. Danach eine tolle und perfekte Tasche finden und schnell in meine Geburtsstadt düsen und da mit einer Nichte Mittagessen gehen.
Toller Plan, muss man ja nochmal festhalten. Wasserdicht und so weiter. Womit ich nicht gerechnet hätte: Der junge Mann kam erst um 3.30 Uhr von einer Party heim. Damnit! würde ich dazu sagen.
Also blieb es beim gemeinsam um 12 Uhr losfahren und mit meiner Nichte lecker was essen. Viel Geschwatze, Gefuttere und Getrinke später kamen wir auf die Idee, in den einzigen Laden in dieser kleinen, mickrigen Stadt zu gehen, der Taschen verkauft.
Und da war sie. Angestrahlt von einem falsch eingestellten Halogenlämpchen leuchtete ihr cocknagbraunes Leder bezaubernd auf. Perfekt. Also schnell kaufen und weg damit.
Natürlich ist die Tasche auf keinem der knapp 200 Fotos, die gemacht wurden, zu sehen. War so klar. Aber meine Mutter hat sich gefreut wie ein kleines Kind und wenn sie gekonnt hätte, wäre sie gehüpft wie ein Flummi. Juhu. Alle glücklich und Juvi nahm sich ein Bier. Davon gibt es natürlich ein Foto:

Und geteilt hab ich auch mit meiner jüngsten Nichte:

Eine Randnotiz zum Schluss: Ich hab mir keine Tasche gekauft und das wird auch ne Weile so bleiben…

Geschrieben von juvi

Februar 1, 2009 um 11:58

Veröffentlicht in Everyday life