Archiv für Oktober 2008
Das ist sehr unerfreulich (wenn die Lungen explodieren)
Also liebe Kinder, heute lernen wir etwas überlebenswichtiges: Wie stirbt man im Universum?
Fundstück auf Tagesschau.de

Ich hab ja schon Mitleid mit CERN, weil niemand mehr als 800 Euro gegeben hat. Aber die EU hat ja zur Zeit eh mit der Finanzkrise zu kämpfen… da muss man Verständnis aufbringen.
Mein Held, der Zahnarzt
Mein Zahnarzt hat einen tollen Sinn für Humor. Und als er heute mit dieser riesiiiiiiiiiiiiiiigen Spritze eine Seite meines Kiefers betäubt hat, erzählte er mir von der Wespe, die sich irgendwo im Behandlungszimmer versteckt hat. Ich reagiere allergisch auf Wespenstiche. Das teile ich ihm auch mit, nachdem diese riesiiiiiiiiiiiiiiige Spritze nicht mehr in meinem Kiefer steckt. Er lacht… und geht. Und ich höre 10 Minuten lang der Wespe hinter mir zu.
Dann, während der einzige Zahnarzt den ich näher als 1m an mich ranlasse, seine sadistische Ader an mir auslebt, sehe ich das gestreifte Mistvieh vor mir… gerade als ich aufgefordert werde mich zu melden, wenn die Wespe meinen Doc heimtückisch von hinten angreift. Mir erscheint das recht vernünftig, immerhin setzt er gerade mit einer Babyspritze an, um direkt meinen Zahnnerv zu betäuben. Ich quieke also und gestikuliere in Richtung Wespe, welche auch prompt getötet wird.
Okay, ganz so heldenhaft war das nicht, aber immerhin ist er der Mann mit dem Bohrer und der Spritze. Und da ist man lieber etwas… positiver in seinen Formulierungen. Man könnte es auch Angst nennen. Aber wer hat schon Angst vor einem Zahnarzt?
Neue Mitbewohner
Vorne Weg: Ich hoffe Robert liest meinen Blog nicht. Es sei denn, ein kleines Senaravögelchen gibt ihm den Link. Dann hab ich ein Problem.
Aber ich sollte ausnahmsweise mal bei A anfangen:
Vergangenheitsnebelschwaden blenden ein.
Es begab sich vor einiger Zeit, da erwähnte meine Schwester, dass eine zu dem Zeitpunkt noch nicht herrenlose Spülmaschine (nennen wir sie… äh… es Hubertus) und ein nicht weniger unherrenloser Kühlschrank (nennen wir ihn Rupert) in naher Zukunft ein neues zu Hause suchen würden. Denn es begab sich, dass sich mein Schwesterherz den Traum einer neuen Küche erfüllte, kurz nachdem sie sich den Traum neuer Elektrogeräte erfüllt hatte.
Das war vor 18 Monaten.
Viele Dinge sind in der Zeit passiert und eines Tages lauschte ich ihrem Anruf, dass nun die Zeit für Hubertus und Rupert gekommen sei und sie ein neues zu Hause bräuchten.
Der Robert, seines Zeichen auch Aal genannt und sein treuer Lieferwagen tuckerten also mit Mr. WoW zu Juvis Schwesterherz und trugen Hubertus (eine Spülmaschine, die knapp über 50 Kilo wiegt) und Rupert aus dem 3 Stock in einem Altbau mit hübsch hohen Stufen nach unten, luden die beiden vorsichtig in den Wagen, tuckerten zu Juvi und schleppten sie dann wieder in den 4. Stock hoch.
Es sah sehr beeindruckend aus, wie die beiden sich abmühten und tapfer eine Stufe nach der anderen nahmen.
Nun denn, hier blenden die Nebelschwaden aus.
Jetzt musste Hubertus ja an seinen neuen Platz in der Küche und da dieser unter der Arbeitsplatte war, musste klein Juvi den Deckel abmontieren.
Und den 9 Kilo schweren Behälter mit Kies runternehmen und auf den Dachboden packen, denn den braucht man nicht, wenn Hubertus nicht frei steht.
Wie gesagt: Ich hoffe der Aal liest meinen Blog nicht…
Die Ig- Nobelpreise wurden verlieren
Kennt ihr dieses Verhedderphänomen von Schnüren? Wusstet ihr, dass das bei Schnüren unter 50 und über 150 cm kaum ein Problem ist? Nein? Ich auch nicht. Bis jetzt.
Die Nobelpreise für die sinnloseste Forschung sind vergeben wurden. Unter anderem an scheinbar regelmäßige Besucher eines Stripclubs, Coca Cola Junkies und Bondageexperten.
