Archiv für Januar 2008
Strohwitwe
Dieses Wochenende bin ich Strohwitwe. Mr Unthinkable hat sich auf die weite und beschwerliche Reise in seine Heimat gemacht und wird auch nicht vor morgen Abend wieder hier sein. Juhu!
Das hieß, dass ich mir heute einen stressfreien Wellnesstag machen konnte. Zumindest in der Theorie…
In der Praxis hat mir ein tuntiger 1,60m kleiner Mann meine Pfötchen auf Vordermann gebracht und uns, sprich Senara und mich, dann im Rausch der Acryldämpfe in die Stadt gelassen. Ich glaub ich schweb immernoch davon. *Wuuuuuzaaaaaa*
Die Dämpfe haben dann zu hochphilosophischen Gesprächen geführt. In dem Zusammenhang möchte ich nochmal erwähnen, dass mein Leben einen tollen Hollywoodfilm abgeben würde. Und dann hätte ich auch endlich Filmmusik *gg*.
In der Stadt wollten wir dann zur Meyerschen und da den StarBucks überfallen, um den Schokokuchen zu entführen… tzja, der hat dann Manson zitiert und war mit einem „Fuck You“ ausverkauft.
Hier ging der Launepegel dann doch schon… marginal… in den Keller.
Dafür hab ich das hässlichste Dekostück gefunden, das ich jemals gesehen habe. Und wenn es nicht so teuer gewesen wäre, hätte ich es aus Mitleid auch gekauft *kichert*. Und es war wirklich häßlich!
Nunja… das abschließende Neon-Light-Dinner mit Senara war dann doch irgendwo der Höhepunkt, auch wenn ich nie wieder was essen will, weil ich immernoch voll bin *gg*.
Uh und fürs Protokoll: Ich war natürlich nicht unterm Assitoaster… das war meine böse Zwillingsschwester. Ganz ehrlich *hust*.
Ich… muss weg…
Yogawochenende II
Tag Zwei des Yogakurses.
Erstmal was erfreuliches: Ich bin heute wesentlich besser aus dem Bettchen gekommen als gestern. Okay… ich werde morgen fluchen, weil ich eigentlich die Wochenenden nutze, um zumindest bis 8.30 Uhr zu schlafen, aber gut, dafür bin ich entspannt, schwebe, kann in der Theorie meine Füße immer noch nicht hinter die Ohren klemmen (in der Praxis hab ich das noch nicht ausprobiert) und der Muskelkater in den Beinen ist doch noch nicht so groß, als dass er mich vom Sport abhalten könnte. Wuuuzaaaa… ach nein… Tschaaakaaaaaa!
Auch heute gab es in den Meditationszwischenphasen lustige Schnarch- und Schmatzeinlagen und es hat noch nichtmal ein Handy gebimmelt. Menschen sind scheinbar lernfähig.
Die “Hintern in die Höhe strecken und dann beim Ausatmen wie ein überfahrener Igel in Kauerstellung gehen” – Übung ist übrigens mein absoluter Liebling. Ich glaub ich bin gern ein überfahrener Igel… ob es da im Netz nen passenden „Persönlichkeitstest“ zu gibt? *gg*
Überhaupt entspannt die Kombination aus bewusstem Atmen und bewusstem Bewegen ganz ungemein. Mein sonst immer hin und her rasender Verstand, der alles analysieren möchte, hat stellenweise längere Zeit mal die Klappe gehalten *jubel*. Ich bin auf dem richtigen Weg. Wuuuzaaaaa! [A.d.R.: "Wuuuuzaaa" drückt eine meditative und entspannte Geisteshaltung/Sicht der Dinge aus, wärend "Tschakaaa" eher zu Tatendrang/bewusstem Eingreifen und Elan führt.]
Übrigens haben sich tatsächlich vier der Störenquellen von gestern nicht mehr blicken lassen. Damit waren von 16 Teilnehmern heute nur noch zwölf da. Dadurch war der Kurs noch angenehmer, muss ich ja zugeben.
So… und wie oben schon beschrieben, solange ich meine Beine noch bewegen kann, werd ich dann mal meinen Kaffee austrinken und zum Spocht gehen, um das zu ändern. Dann kann ich heute abend entspannt im Kinosessel sitzen und Will Smith ansabbern.
Und noch ne Notiz an mich selber: Was über den Film „Der Nebel“ schreiben, den hab ich nämlich Freitag gesehen und ich hasse Spinnen… nur so als Randnotiz.
Yogawochenende I
Heute war der erste Tag meines Yogakurses. Sieben Stunden lang hieß es: „Beim Einatmen die Arme nach oben, beim Ausatmen die Arme nach unten.“
Natürlich wird ein gewisser Körpereinsatz vorausgesetzt und auch eine gewisse Konzentration, wie man in den Meditationzwischenphasen am Schnarchen einiger Kursteilnehmer deutlichst vernehmen konnte.
Vollster Einsatz wurde auch beim „Hintern in die Höhe strecken und dann beim Ausatmen wie ein überfahrener Igel in Kauerstellung gehen“ verlangt. Da knackte dann doch schon die eine oder andere Wirbelsäule rythmisch zum Klappern der Belüftungsklappe.
Im Yoga geht es ja ums Selbstgewahrsein und es war doch schon verdammt ungewohnt, Stundenlang nicht zu reden oder sich auf andere zu konzentrieren, obwohl Senara direkt neben mir lag und wir nun wirklich genug zu besprechen hatten *gg*.
Die positiven Effekte der Selbstkonzentration waren nicht ohne, dass muss ich definitiv zugeben. Und so richtig merkt man das erst, wenn ein Handy mittendrin „Sweet Dreams“ spielt und danach jemand hektisch aufsteht und minutenlang in irgendwelchen Taschen das eigene Handy sucht, um es auszumachen. Es gibt halt Dinge, die sind immer noch nicht selbstverständlich.
Irgendwann hörten dann auch mal meine eigenen Knie auf, ständig zu knacken und ich konnte mich entspannt meinem Körper und meinem Atmen widmen.
Und von der Energieexplosion wärend der ersten Meditationsphase will ich gar nicht erst sprechen… ich hab immernoch das Gefühl, ich müsste mich übergeben.
Alles in allem war Tag 1 des Yogawochenendes ein voller Erfolg und hat mir auch sehr gut getan.
Und wenn wir morgen noch die Störenquellen in Form anderer Teilnehmer ausschalten können, wird es sicher ein unvergessliches Wochenende.
Huch…
… da hab ich aber lange nichts mehr geschrieben *g*
Ich hoffe euer Jahreswechsel war wunderbar und das Jahr hat euch bisher noch nicht geärgert
Und eigentlich wollte ich auch nur einen neuen Blog vorstellen:
Wenn Weiber sich auf das wahrscheinlich größte Metalfestival Europas vorbereiten… das kann nur Chaos geben *grins*
Achja… ein Suchbild: Wer findet Senara und meine Wenigkeit in der Masse?
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