Dunkle Felder und Blut wohin das Auge schaut
Ist das nicht eine hochdramatische Überschrift? Hehehe…
Ich komme gerade von einem vier stündigen Vortrag über die Dunkelfeldmikroskopie. Vier Stunden lang Erythrozyten, Leukozyten, Protiten, Filume, Endobionten und gefühlte tausend andere Sachen.
Dann viele, viele Blutbilder und Mikroskopaufnahmen, Behandlungsmöglichkeiten und Praxisbeispiele.
Im Grunde genommen ging es nur darum, dass sich kleine parasitäre Keime in den roten Blutkörperchen einnisten, und zwar schon seit der Befruchtung, und das wahrscheinlich seit millionen von Jahren *gg*. Und die können das Blutkörperchen zerstören, was zu einem miesen und unausgeglichen Blutbild (also das unterm Mikroskop, nicht das auf dem Papier) führt. Das geht aber nur, wenn die Leukozyten schwach und klein sind und die bösen Parasiten nicht sofort fressen, sobald sie den Austritt aus dem Erythrozyt geschafft haben. Schweben die kleinen Biester im Plasma rum, können die sich zu Viren und Bakterien weiterentwickeln. Und das führt zu allerlei Krankheiten, die man aber abwenden kann, weil man ja unterm Mikroskop sieht, dass was nicht stimmt. Ergo kann man also mit dieser Methode echt gut vorbeugen.

Klingt..fies.. verteufelte kleine Biester..
Wer nicht Miete zahlt, muss raus *kekeke*
Schon schlimm, wie überraschend wenig wir eigentlich über unsere Körper wissen..
Sherlock
September 9, 2007 um 7:47
Zum Thema Felder fällt mir spontan was anderes ein. Verdammte Hormone!
Senara
September 9, 2007 um 4:39